Viele Eltern glauben, sie müssten sich mit Computern oder Code auskennen, um ihr Kind beim Programmierenlernen zu begleiten. Die gute Nachricht: Das stimmt nicht! Kinder brauchen vor allem Ermutigung, Neugier und ein positives Lernumfeld – und das kannst du ohne jede Fachkenntnis bieten.
1. Interesse zeigen statt Erklärungen geben
Eltern sind für Kinder die wichtigsten Vorbilder. Wenn du nachfragst, was dein Kind gerade programmiert oder warum sein LEGO-Roboter leuchtet, fühlt es sich ernst genommen.
Ein Satz wie „Zeig mir mal, wie du das gemacht hast!“ bewirkt oft mehr Motivation als eine Stunde zusätzlicher Unterricht.
2. Gemeinsam kleine Ziele setzen
Kinder lernen besser, wenn sie konkrete kleine Aufgaben bekommen. Statt „Lern Programmieren“ lieber:
- „Heute soll dein Spike-Roboter tanzen“
- „Wie bringst du die Scratch-Figur zum Springen?“
- „Kann dein Minecraft-Agent ein Haus bauen?“
Das fördert Zielorientierung – und macht Eltern zu Lernpartnern statt Lehrern.
3. Den richtigen Umgang mit Fehlern fördern
Fehler sind im Programmieren der Normalfall. Ein fehlendes Komma oder eine falsche Reihenfolge kann dazu führen, dass nichts passiert – das ist kein Rückschlag, sondern eine Chance.
Hilf deinem Kind, diese Lernmomente positiv zu sehen, etwa durch Sätze wie:
„Cool, du hast was Neues ausprobiert! Was können wir ändern, damit’s klappt?“
So entsteht ein gesundes Selbstbild, das Kinder auch in der Schule stärkt.
4. Auf die passende Lernumgebung achten
Ein ruhiger Platz, ein moderner Computer und stabile Internetverbindung reichen oft aus.
Bei Onlinekursen achten wir darauf, dass Kinder in kleinen Gruppen lernen und genug Raum zum Fragen haben. So entstehen Austausch und Teamgefühl – ähnlich wie in der Schule, aber ganz ohne Druck.
5. Technik gemeinsam entdecken
Selbst wenn du noch nie programmiert hast, kannst du mitmachen. Viele Plattformen wie Scratch oder Minecraft Education bieten einfache Tutorials, die man gemeinsam ausprobieren kann.
Das zeigt deinem Kind: „Ich bin neugierig und lerne mit dir mit“ – und das stärkt die Beziehung.
Warum das so wichtig ist
Studien zeigen: Kinder, deren Eltern Interesse am Lernen zeigen, halten länger durch und haben mehr Spaß an Bildung – unabhängig vom Thema. Programmieren fördert genau die Kompetenzen, die in Zukunft gefragt sind: Kreativität, Problemlösen und Teamarbeit.
💡 Unser Tipp:
Im BricksnBytes-Kursbereich findest du Einsteigerkurse für jede Altersgruppe – von den ersten Robotik-Schritten bis zum Minecraft-Coding. So kann dein Kind ausprobieren, was ihm am meisten Spaß macht – und du kannst stolz zusehen, wie es wächst!